Deutschland – starke Rinderproduktion

In Deutschland wurden im Jahr 2015 knapp 13 Mio. Rinder in 151.200 Betrieben gehalten. Damit ist Deutschland der zweitgrößte Produzent in Europa. Insgesamt wurden 2015 1,1 Mio. Tonnen Rindfleisch produziert, von denen 406.000 Tonnen weltweit exportiert werden.

Über 40 verschiedene Rinderrassen werden in Deutschland gehalten. In der Vielfalt der Rinderrassen spiegeln sich die regionalen klimatischen und fütterungsbedingten Unterschiede von den bayerischen Alpen im Süden bis zur Nord- und Ostsee wieder. In Deutschland findet der Kunde sowohl fleisch- oder milchbetonte Rinderrassen als auch Zweinutzungsrassen. Fleckvieh und das Braunvieh überwiegen in Süddeutschland, während im Norden die Deutschen Holstein (Schwarzbunte und Rotbunte) stärker vertreten sind.

Der Rinderbestand in Deutschland – wie die Landwirtschaft im Allgemeinen – entwickelt sich zugunsten größerer Betriebe. Heute werden über 60 Prozent der Rinder in Beständen mit mehr als 100 Tieren gehalten.

Die Rinderproduktion in Deutschland ist professionell aufgestellt. Von der Züchtung, über die Besamung auf den landwirtschaftlichen Betrieben, die Haltung, Schlachtung und Verarbeitung bis hin zur Leistungs- und Qualitätskontrolle bestehen sehr hohe Standards. 64.500 landwirtschaftliche Betriebe mit insgesamt 3,5 Millionen Rindern unterliegen der Leistungsprüfung für die Milch- und Fleischleistung. Bei der Fleischleistungsprüfung werden Parameter wie die tägliche Zunahme, das Schlachtgewicht, die Ausschlachtung und der Fleischanteil erhoben. Die Ergebnisse finden unmittelbar Beachtung in der Zucht.

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